Der März klopft an die Gartentür und jetzt geht’s zack ans Werk. Drei Dinge entscheiden, ob der Garten später üppig blüht oder nur müde vor sich hinwächst. Kurz, praktisch und mit Herz – damit du schnell loslegen kannst.
Frühjahrs-Check: Gartengeräte reinigen und schärfen
Stumpfe Scheren und verrostete Spaten bremsen jede Arbeit aus. Zuerst alle Geräte von Erde befreien, dann Rost entfernen und zum Schluss ölen. So hält alles länger und schont den Rücken.
Beispiel: Die Nachbarin Lena hat letztes Jahr einen Stiel gewechselt statt das ganze Werkzeug neu zu kaufen – das spart Geld und schont Ressourcen.
Wichtig: Kontrolle kurz vor dem Einsatz: Schrauben festziehen, Stiele prüfen. Dann ist der Start sicher.
Jetzt an die Beete: Boden vorbereiten, aussäen und pflanzen
Lockerer Boden = glückliche Pflanzen. Unkraut entfernen, bei Bedarf Kompost einarbeiten und eine Bodenanalyse machen. Bei schweren Lehmböden reicht ein Spatenstich im März, bei lockerem Boden nur alle zwei Jahre umgraben.
Praxis-Tipp: Hornveilchen und Stiefmütterchen vertragen Nachtfrost gut. Empfindlichere Pflanzen wie Tulpen brauchen Schutz mit Vlies.
Merke: Gut vorbereitete Beete geben Deinen Aussaaten und Setzlingen den besten Start.
Rasen & Schnitt: mähen, vertikutieren und richtig düngen
Rasen im März zuerst nicht zu kurz schneiden. Eine Schnitthöhe von 4–5 Zentimetern schützt vor Austrocknen. Vertikutieren kommt meist Anfang April, damit Luft an die Wurzeln gelangt.
Beim Schnitt: Sommerschönheiten wie Flieder und Rosen jetzt zurückschneiden. Kräuter, die den Winter gut überstanden haben, um ein Drittel kürzen – das fördert Verzweigung.
- Geräte warten: Reinigen, Rost entfernen, Klingen schärfen.
- Beete vorbereiten: Unkraut raus, Kompost einarbeiten, Boden prüfen.
- Rasenpflege: Erstes Mähen, später vertikutieren und bei Bedarf nachsäen.
Bonus-Tipp: Ein Freund brachte einst drei Gießkannen voller Regenwasser in den Garten. Das warme, chlorfreie Wasser half gerade jungen Pflanzen enorm. Sammle Regenwasser – umweltfreundlich und effektiv.